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Foto: © Verena Wrobel
Projekte · Moorschutz

ForMoor

Für einen zukunftsweisenden Umgang mit Mooren in forstwirtschaftlich genutzten Gebieten.

In einem waldreichen Land wie Österreich befinden sich viele — mitunter auch kleinere — Moore in forstwirtschaftlich genutzten Gebieten. Im Rahmen des Projektes wird aktuellen und zukünftigen Expert:innen für Wald und Forst grundlegendes Wissen über Moore vermittelt. Damit wird ein nachhaltiger und verantwortungsvoller Umgang mit diesen einzigartigen, sensiblen und wertvollen Lebensräumen gestärkt und der Erhalt von Mooren gefördert.

Moorfläche mit Latschen vor Bergwald
Foto: © Verena Wrobel
Überblick

Das Projekt auf einen Blick

Ziele

Verstehen, Erkennen, verantwortungsvoll Handeln

  • Grundlegendes Wissen über Moore und Moortypen
  • Zusammenhänge der Hydrologie von Mooren und dem Landschaftswasserhaushalt bewusst machen
  • Moorlebensräume im Forstgebiet erkennen
  • Potentielle Gefährdungen sensibler Moorlebensräume vorausschauend wahrnehmen
  • Zukunftsweisender Umgang mit Moorwäldern und gehölzbestockten Moorflächen
  • Erhalt und effiziente Sanierung von Moorwäldern

Zielgruppen

Fokus auf forstwirtschaftliche Fachschulen und Ausbildungsstätten

  • Forstwirtschaftliche Fachschulen und Ausbildungsstätten
  • Forstfachkräfte und Forstbetriebe
  • Grundeigentümer:innen und Bewirtschafter:innen
  • Behörden, Gemeinden und Stakeholder

Methoden

Schwerpunkt auf Erleben und Verstehen im Feld

  • Projekttage im Moor — Moor erfassen, erforschen, schützen
  • Workshops zur Sensibilisierung und Weiterbildung
  • Handbuch zu Moorwäldern und Gehölzen auf Moorstandorten
  • Unterrichts- und Informationsmaterialien
  • Öffentlichkeitswirksame Abschlussveranstaltung
Im Projektgebiet

Moorwälder in der Praxis

Offene Moorfläche am Rand eines Fichtenwaldes
Moorfläche am Fichtenwaldrand — der Übergang ist oft fließend und leicht zu übersehen.
Eine Hand hält einen dunklen Torfballen aus dem Moorboden
Torf in der Hand: dunkel, nass und stark zersetzt — ein Blick in den Kohlenstoffspeicher.
Fichten vor einem Felsgipfel im Projektgebiet
Viele Moore des Projektgebiets liegen mitten im bewirtschafteten Bergwald.

Aufnahmen aus dem ForMoor-Projektgebiet, August 2025. Foto: © Kuratorium Wald

Motivation & Vision

Warum Moore im Forst?

Moore sind als einzigartige Lebensräume und wichtige Kohlenstoffsenken bekannt. Sie erbringen jedoch auch eine Reihe weiterer wichtiger Ökosystemleistungen — unter anderem für den regionalen Wasserhaushalt und das Lokalklima. Nur noch ein geringer Bruchteil der ursprünglichen Moorflächen Österreichs ist erhalten geblieben. Es gilt, diese verbliebenen Flächen langfristig zu erhalten und geschädigte Moore zu sanieren.

Nicht immer sind Moore für Nicht-Moorkundige sofort als solche erkennbar: Die Moorvielfalt in Österreich ist groß, ihr Aussehen variiert stark je nach Lage, Entstehungsgeschichte, Wasser- und Nährstoffversorgung. Auch Eingriffe direkt im Moor oder in seinem Umfeld wirken sich unterschiedlich auf die sensiblen Lebensräume aus. Das Projekt leistet deshalb einen Beitrag zur Wissensvermittlung und Sensibilisierung — damit naturnahe Flächen erhalten bleiben, Gefahren vorausschauend abgewendet und geschädigte Flächen erkannt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bündelung des aktuellen Wissens zu Moorwäldern und gehölzbestandenen Moorflächen zu einer fachlich fundierten Grundlage für zukünftige Sanierungen — in Form eines Handbuches für Behörden und relevante Stakeholder.

ForMoor – KurzvorstellungProjektüberblick zum Herunterladen (PDF)
Waldfonds Republik ÖsterreichGefördert durch den Waldfonds der Republik Österreich

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